Rundfunkgebühren 2008: Mehr als 3,4 Millionen Rundfunkteilnehmer
Schwarzseheranteil konstant bei 2,5 Prozent
Einen Zuwachs von knapp 50.000 gemeldeten Haushalten konnte die GIS Gebühren Info Service GmbH, die für die Einbringung der Rundfunkgebühren zuständig ist, im Jahr 2008 realisieren: Ende des Jahres waren 3.403.407 Teilnehmer registriert (2007: 3.354.226). Davon waren 323.139 gebührenbefreit, was einen Anstieg gegenüber 2007 (2007: 314.183) bedeutet.
Die Schwarzseherquote in privaten Haushalten liegt wie im Vorjahr bei 2,5%.
Für die Anspruchsberechtigten – rund 66% der Rundfunkgebühren gehen an den ORF, 34% an Bund und Länder – konnte ein Transaktionsvolumen von 724,2 Millionen Euro realisiert werden (2007: 682,5 Millionen). Der Umsatz der GIS betrug 37 Mio. Euro (2007: 36,3 Millionen). Die GIS beschäftigt rund 200 Mitarbeiter an den Standorten Wien, Linz, Graz, Klagenfurt und Innsbruck, sowie 125 freiberufliche Außendienstmitarbeiter.
Dienstleistungsangebot weiter ausgebaut
Das Call Center der GIS konnte 2008 durch die Einführung eines Sprachportals, das die automatisierte Abwicklung von Anrufen ermöglicht, seine Kundenorientierung weiter steigern. Die durchschnittlichen Wartezeiten bei der GIS Hotline konnten damit um rund die Hälfte reduziert werden.
Als stark kundenorientiertes Dienstleistungsunternehmen kommt die GIS jährlich auf rund zwei Millionen Kundenkontakte, das sind ca. 7.000 täglich. Dazu gehören Anfragen aller Art, Neuanmeldungen und Änderungsmeldungen, die Prüfung von Befreiungsanträgen (und deren Gewährung), aber auch Beschwerden. Die Bearbeitung all dieser Kundenanfragen erfordert eine moderne, funktionsfähige Ablauforganisation auf dem modernsten Stand der Technik. Das bieten zwei moderne Call-Center und die Service-Center in Wien, Graz, Klagenfurt, Innsbruck und Linz.
Die Qualität dieser Organisation wurde der GIS durch die Zertifizierung gemäß ÖNorm D 1020 bereits im Jahr 2007 bescheinigt. Diese Norm legt die Qualitätsstandards für Call Center und Kundendienstbereiche fest.
Österreich bei Rundfunkgebühren im europaweiten Mittelfeld
Ein Vergleich der Rundfunkgebühren in den Mitgliedsländern der BFA Broadcasting Fee Association, dem Dachverband von elf europäischen Rundfunkgebührengesellschaften sowie Israel und Südafrika, hat ergeben, dass Österreich bei der Höhe der Gebühren im Mittelfeld liegt. Konkret wurde erhoben, wie viel Entgelt der jeweiligen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt zufließt. In Österreich erhält der ORF von den durch die GIS eingehobenen Gebühren rund zwei Drittel, der Rest sind Abgaben an Bund und Länder, wie der Kulturförderungsbeitrag oder die Landesabgabe. Mit 2,5 % weist Österreich außerdem die geringste Schwarzseherquote auf. Zum Vergleich: in Deutschland liegt der Anteil der Schwarzseher bei 7 Prozent, in der Schweiz bei rund 4, Schweden weist 13% aus, Italien liegt mit rund 26% an der europäischen Spitze.
Trotz der auf den ersten Blick niedrigen Schwarzseherquote stellt das Jahr 2009 die GIS wieder vor große Herausforderungen. GIS Geschäftsführer Jürgen Menedetter: „Es gilt auch heuer wieder rund 200.000 Neuanmeldungen zu lukrieren, um die rund 150.000 Abmeldungen, die primär durch Wohnungswechsel begründet sind, auszugleichen.“
BFA Broadcasting Fee Association: www.broadcastingfee.com (öffnet in neuem Fenster)
Die Schwarzseherquote in privaten Haushalten liegt wie im Vorjahr bei 2,5%.
Für die Anspruchsberechtigten – rund 66% der Rundfunkgebühren gehen an den ORF, 34% an Bund und Länder – konnte ein Transaktionsvolumen von 724,2 Millionen Euro realisiert werden (2007: 682,5 Millionen). Der Umsatz der GIS betrug 37 Mio. Euro (2007: 36,3 Millionen). Die GIS beschäftigt rund 200 Mitarbeiter an den Standorten Wien, Linz, Graz, Klagenfurt und Innsbruck, sowie 125 freiberufliche Außendienstmitarbeiter.
Dienstleistungsangebot weiter ausgebaut
Das Call Center der GIS konnte 2008 durch die Einführung eines Sprachportals, das die automatisierte Abwicklung von Anrufen ermöglicht, seine Kundenorientierung weiter steigern. Die durchschnittlichen Wartezeiten bei der GIS Hotline konnten damit um rund die Hälfte reduziert werden.
Als stark kundenorientiertes Dienstleistungsunternehmen kommt die GIS jährlich auf rund zwei Millionen Kundenkontakte, das sind ca. 7.000 täglich. Dazu gehören Anfragen aller Art, Neuanmeldungen und Änderungsmeldungen, die Prüfung von Befreiungsanträgen (und deren Gewährung), aber auch Beschwerden. Die Bearbeitung all dieser Kundenanfragen erfordert eine moderne, funktionsfähige Ablauforganisation auf dem modernsten Stand der Technik. Das bieten zwei moderne Call-Center und die Service-Center in Wien, Graz, Klagenfurt, Innsbruck und Linz.
Die Qualität dieser Organisation wurde der GIS durch die Zertifizierung gemäß ÖNorm D 1020 bereits im Jahr 2007 bescheinigt. Diese Norm legt die Qualitätsstandards für Call Center und Kundendienstbereiche fest.
Österreich bei Rundfunkgebühren im europaweiten Mittelfeld
Ein Vergleich der Rundfunkgebühren in den Mitgliedsländern der BFA Broadcasting Fee Association, dem Dachverband von elf europäischen Rundfunkgebührengesellschaften sowie Israel und Südafrika, hat ergeben, dass Österreich bei der Höhe der Gebühren im Mittelfeld liegt. Konkret wurde erhoben, wie viel Entgelt der jeweiligen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt zufließt. In Österreich erhält der ORF von den durch die GIS eingehobenen Gebühren rund zwei Drittel, der Rest sind Abgaben an Bund und Länder, wie der Kulturförderungsbeitrag oder die Landesabgabe. Mit 2,5 % weist Österreich außerdem die geringste Schwarzseherquote auf. Zum Vergleich: in Deutschland liegt der Anteil der Schwarzseher bei 7 Prozent, in der Schweiz bei rund 4, Schweden weist 13% aus, Italien liegt mit rund 26% an der europäischen Spitze.
Trotz der auf den ersten Blick niedrigen Schwarzseherquote stellt das Jahr 2009 die GIS wieder vor große Herausforderungen. GIS Geschäftsführer Jürgen Menedetter: „Es gilt auch heuer wieder rund 200.000 Neuanmeldungen zu lukrieren, um die rund 150.000 Abmeldungen, die primär durch Wohnungswechsel begründet sind, auszugleichen.“
BFA Broadcasting Fee Association: www.broadcastingfee.com (öffnet in neuem Fenster)
[http://www.broadcastingfee.com]



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